Optimisten wandeln auf den Wolken,

unter denen die Pessimisten Trübsal blasen!“

 

Unsere Vortragsveranstaltung am 22.03.2011 im Hotel Osterkrug in Husum gemeinsam mit dem Husumer LandFrauenVerein begeisterte 140 LandFrauen! Locker und unterhaltsam referierte die engagierte Motivationstrainerin Ingeburg Pflicht aus Oldenburg zu dem Thema „Positives Denken… Sage ja zum Leben!“

 

Es gab sehr viel zu Lachen und hieß für uns, nicht nur zuhören, sondern auch selbst anhand ihrer Beispiele aktiv werden wie das gegenseitige Auf-die-Schulter-klopfen. Das Berühren mit der Hand wie Streicheln, Klopfen für das „Bäuerchen“ ist uns bereits aus dem Babyalter in positiver Erinnerung, und darum sollten wir uns mindestens dreimal täglich selbst auf die Schulter klopfen, wenn dies kein anderer tut.

 

Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken: Wir sind das, was wir denken! Wie gut, dass das positive Denken trainierbar ist: Einen Monat lang täglich an drei schöne Dinge denken und damit ist unser Gehirn positiv im Denken beeinflusst. Und ohne das Wörtchen „aber“ würde es sich auch viel leichter leben. Bedauerlicherweise verfügt der deutsche Bürger über drei Hirnlappen, wie Frau Pflicht verschmitzt ausführte, nämlich als dritten über den „Jammerlappen“. Ein Optimist verfügt über sehr viel mehr Energie, ist gesünder, leistungsfähiger, widerstandsfähiger und last but not least: Er lebt länger! Und wer hat schon gewusst, dass bei negativem Denken körpereigene Energie verschwendet wird? Denn hierbei werden 80 von unseren 600 Muskeln aktiviert, während bei positivem Denken dies nur bei 2 Muskeln der Fall ist.

 

Natürlich müssen wir selbst auch unser Scherflein dazu beitragen und raus aus der sog. „Komfortzone“ kommen, die vergleichbar ist mit einem eingefahrenen Gleis. Diese Zone der Bequemlichkeit müssen wir verlassen, um etwas zu erreichen. Jede Veränderung – auch einmal „rückwärts ins Badezimmer gehen“ ist gut für unser Gehirn.

 

Und dass fünf Minuten Ärger sechs Stunden das Immunsystem schwächen, Energien abziehen und Herzsequenz und Blutdruck erhöhen, ließ uns schon aufhorchen. Doch mit folgendem Rezept lassen sich tatsächlich diese sechs Stunden einfangen:

Eine Minute etwas Schönes sehen und zwei Stunden Ärger sind gestrichen,

eine Banane essen und das Serotonin verschlingt eine Stunde Ärger,

herzhaft lachen nimmt 2 ¼ Stunden Ärger weg und schon ist fast der ganze Ärger vergessen, und wir können uns auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren.

Lachen ist nun einmal die beste Medizin und ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag! Wir dürfen auch gerne ohne Grund lachen, d.h. einfach nur freundlich die Zähne zeigen.

 

Nach einer Statistik des ADAC sind 50 % der Unfälle auf Ärger, Schwierigkeiten, Kummer und Sorgen mit der Familie zurückzuführen.

 

Als weiteren Tipp gab uns unsere Motivationstrainerin mit auf den Weg, dass wir uns vorstellen sollten, eine Rose zu sein. Denn genau wie diese Dornen hat, müssen auch wir im Leben Ecken und Kanten zeigen. Als „Veilchen“ können wir nichts werden. Ist unsere positive Grundeinstellung gefestigt, sagen wir „Ja“ zum Leben!

Hoch motiviert zum „poousitiven“ Denken machten sich alle Zuhörerinnen fröhlich auf den Heimweg.

                                                                                                                    G. O.