Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!


Gutes Benehmen ist Glücksache? Aber nicht doch, für den Anfang reicht das „Kleine Knigge 1 x 1“. Selbstverständlich sind für uns 44 LandFrauen natürlich „Danke, Bitte, Guten Tag, Auf Wiedersehen und Entschuldigung“, aber schon bei der Begrüßung kann man ins erste Fettnäpfchen treten. Locker nimmt uns Kirsten Lübbe am 12.03.2012 mit auf einen Schnelldurchgang zum vielfältigen Thema „Knigge“ und klärt uns über neue und alte Regeln auf. Der erste Eindruck ist grundlegend für jede Begegnung sowohl beruflich als auch privat, denn für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Unsere Wirkung auf andere wird innerhalb von Sekunden bestimmt und nach vier Minuten glauben wir über andere Personen urteilen zu können; gute Umgangsformen sind nun einmal erforderlich.

 

Wer meint, für das Vorwärtskommen im Berufsleben ist gutes Fachwissen ausreichend, der irrt sich. Bei einem Geschäftsessen in einem gehobenen Restaurant genügt es nicht, mit Messer und Gabel umgehen zu können. Das Verhalten und die Kenntnisse über die Tischkultur werden kritisch beobachtet, und Fehler könnten bei einer Bewerbung dazu führen, den Job nicht zu bekommen. Gutes Benehmen bei Tisch ist auch heute noch ein Gradmesser für eine gute Kinderstube. Es lohnt sich also, sich etwas näher mit den modernen Knigge-Benimm-Regeln zu befassen. Dem Freiherrn von Knigge ging es in seinem 1788 erschienenen Buch „Über den Umgang mit Menschen“ nicht um Manieren und Tischsitten, sondern um Anstand und den Umgang miteinander. Sein Buch wurde damals gründlich missverstanden. Kirsten Lübbe stellt heraus, dass gutes Benehmen von innen heraus kommt und etwas mit Herzensbildung zu tun hat. Denn die vier Säulen des wertschätzenden Umgangs miteinander sind Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Respekt und Toleranz. Viele Fragen werden von Kirsten Lübbe nach Beendigung ihres Vortrags noch beantwortet, und wir sagen mit viel Beifall herzlichen Dank für die aufschlussreichen Ausführungen zum aktuellen Knigge – Was ist „in“ und was ist „out“?

                                                                                                                              G.O.