Reise der Schobüller Landfrauen nach Usedom

 

Sonntag, 21. September 2014, 8.00 Uhr

 

„Guten Morgen liebe Landfrauen“ mit dieser Begrüßung durch unseren Busfahrer Werner Stolley, startete eine herrliche Reise zur Insel Usedom. Gut gefüllte Koffer und reichlich Proviant verkürzten uns die Pausen und die Fahrzeit. Ankunft im Hotel „Residenz“ in Heringsdorf auf der Insel Usedom um 15.00 Uhr. Mit einem tollen neuen Bus der Fa. Grunert und den Fahrkünsten unseres Fahrers war es sozusagen Urlaub von Anfang an.

Im Hotel erwarteten uns geschmackvolle Zimmer und abends ein vorzügliches 3-Gänge-Menü. Abgerundet haben wir den Tag mit Cocktails in der gemütlichen Hotelbar.

 

2.Tag Nach der obligatorischen Begrüßung führte uns der launige Reiseleiter Detlef Ehlert durch seine Heimat. An diesem Tag in die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck, die sich wie eine Perlenkette aneinanderreihen, mit ihren Seebrücken und ihrer vielfältigen überwältig großen Bäderarchitektur. Jetzt wissen wir auch, in welcher Villa die Konsulin Staudt dem Kaiser Wilhelm II, während seiner mehrfachen Aufenthalte auf der Insel, Tee servierte.

Nicht zu kurz kamen die „Alleinstellungsmerkmale“ der zweitgrößten Insel Deutschlands. Endlose Sandstrände, die eine beachtliche Länge von 42 km erreichen. Das gut ausgearbeitete Radwegenetz, u. a. die Lyonel Feininger Tour, welche die

Wirkungsstätten des berühmten Malers auf einer 50 km langen Strecke miteinander verbindet.

Den späten Nachmittag nutzten wir, um die nähere Umgebung zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Einige fuhren sogar mit dem Zug über die Grenze nach Polen. So gab es beim Abendessen im Hotel viel zu erzählen.

 

3.Tag Mit einem fröhlichen Gesang „du hast die Haare schön, du hast die Haare schön“ für unseren Reiseleiter, begann der neue Start in den Tag, der uns den nördlichen Teil der Insel näher brachte. Wir besuchten Zinnowitz, das Forsthaus Damerow, welches sich an der schmalsten Stelle der Insel befindet. In Ückeritz wagten sich einige wenige bei 15 ° Wassertemperatur in die stürmischen Fluten. Am Nachmittag erreichten wir im Süden die zauberhafte Usedomer Schweiz mit ihren sanften Hügeln und beeindruckenden Seen als Zeugen der jüngsten Eiszeit. Eine Aussichtsplattform bot uns den Blick auf sieben Seen in der nächsten Umgebung. Die Benzer St. Petri Kirche wurde aus Feldstein errichtet und überraschte uns mit einem Gewölbe, welches mit 64 Zierdecken aus Rosen und Sternen gearbeitet war. Der Landfrauen-Gesangschor-Schobüll bewies bei einem Auftritt in der Kirche mal wieder sein musikalisches Talent mit der Darbietung des Pommernliedes. Gestärkt haben wir uns anschließend im Wasserschloß Mellenthin bei Kaffee und Kuchen.

Dieser sonnige interessante Tag ging viel zu schnell vorüber. So mussten wir uns jetzt von unserem Reiseleiter verabschieden. Karin Jensen bedankte sich im Namen der Reisegruppe mit einem netten Präsent.

 

4.Tag und der letzte unserer Reise führte uns mit einem Schiff der Adler-Reederei auf die Insel Wolin. Hier hatten wir die Gelegenheit, den polnischen Badeort Misdroy zu erkunden. Spaziergänge im feinen weißen Sand, eine Fahrt mit der kleinen Bahn durch den Ort gehörten dazu. Auf dem Markt wurden dann noch einige Einkäufe als Andenken getätigt.

Den Tag ließ jeder auf seine Art ausklingen. Nach dem wie immer reichhaltigen Abendessen ging es ans Koffer packen.

 

Abreisetag Bevor wir von Usedom Abschied nehmen mussten, stärkten wir uns noch einmal am reichhaltigen Frühstücksbuffet. Der Himmel hatte seine Schleusen geöffnet und so fiel uns der Abschied nicht allzu schwer. Vollbeladen mit schönen Eindrücken und Dank der Fürsorge und Umsicht unseres Busfahrers, erreichten wir wohlbehalten unseren Heimatort.

Vielen Dank liebe Karin Jensen für die Vorbereitung und Ausarbeitung dieser Reise. Es war einfach toll!