Konzert in der Elphi

Welch ein Erlebnis!

 

 

Jetzt war es also soweit. 20 LandFrauen, die bei der Anmeldung Karten ergattern konnten, hatten sich lange begeistert auf diesen Tag gefreut. Wie gerne hätten wir mehr Karten zur Verfügung gehabt, damit alle interessierten LandFrauen an diesem Konzert in der hochgelobten Elbphilharmonie hätten teilnehmen können. Doch leider war es nicht möglich, ein größeres Kontingent zu bekommen.

 

Um 16:30 Uhr starteten wir, alle gut gelaunt, in Schobüll am Schwimmbad.

 

Der Grunert-Bus, mit Bernd Noack als Fahrer, sollte uns gut nach Hamburg bringen. Da um 19:00 Uhr eine Einführung zum Konzert angeboten wurde, entschlossen wir uns, das vorbereitete Picknick und den obligatorischen Fransecco im Bus zu geniessen. So kamen wir rechtzeitig ans Ziel.

 

Beim Eingang ins Haus fühlten wir uns der großen weiten Welt schon verbunden, denn wir hatten mit unseren Eintrittskarten eine Scannerschranke zu benutzen. Wie auf dem Flughafen. Schon der erste Eindruck im Gebäude war gewaltig. Die riesig lange Rolltreppe, die wir schon aus Presseberichten kannten, schien unendlich. Sie brachte uns auf die Plaza und entließ ihre Mitfahrer direkt vor der beeindruckenden Aussicht auf den Hamburger Hafen.

 

 

WOW was für ein Blick.

 

Das Staunen ließ nicht nach. Im 13. Stockwerk befand sich der Zugang zu unseren Plätzen im großen Saal. Ein gar nicht so groß wirkender Raum empfing uns. Durch die Anordnung der Sitzplätze in Segmente wirkte der Raum sehr heimelig.

Wunderbar die Ausleuchtung und der Blick auf das Orchester von allen Plätzen.

 

Es erwartete uns ein Konzertprogramm der ersten Sorte:

 

Richard Strauss' Elektra als Symphonische Suite

 

Rachmaninows Paganini-Rhapsodie

 

mit dem Pianisten George Li.

 

Dieser junge amerikanisch-chinesische Künstler ist mit seinen 21 Jahren weltbekannt. Er spielte auch schon im Weißen Haus für Barack Obama und Angela Merkel. Langanhaltender Applaus belohnte seinen Auftritt.

 

Er dankte dem Publikum dafür mit einer Zugabe von Schumann.

 

Nach der Pause gab es die wunderbare Symphonie Nr. 5 von Tschaikowsky.

 

Durch die Position der Sitzplätze war es möglich, auch die hinteren Musiker zu beobachten, wie sie mit ihrem Instrument eins waren. Besonders die Pauke war faszinierend anzusehen. Immer wieder hielt der Musiker sein Ohr dicht an das Instrument, um es nach jedem Einsatz neu zu stimmen. Das bleibt einem Zuschauer ansonsten verborgen.

 

Die hervorragend gute Akustik dieses Konzertsaales war auch für einen Laien sehr gut zu erkennen.

 

Als das Konzert beendet war, haben wir noch jeden Klatscher abgewartet und sind dann den Menschenmassen zum Ausgang gefolgt. Es dauerte doch eine Zeit, bis die Rolltreppe erreicht war, um von ihr in das Erdgeschoss befördert zu werden.

 

 

Beseelt von all diesen wunderbaren Eindrücken fuhren wir heimwärts und erreichten unser Zuhause weit nach Mitternacht.

 

 

 

Karin Petersen