Eine Information vom Deutschen Frauenrat:

                                                                                                               im  August 2016

Wir wollen ein Gesetz, mit dem die Entgeltgleichheit in Deutschland verbessert wird! Wir haben jetzt die Gelegenheit, mit dafür zu sorgen, dass das Entgelttransparenzgesetz nun unverzüglich auf den Gesetzgebungs-Weg gebracht wird und noch in dieser Legislaturperiode kommt.

 

Es gibt seit einigen Tagen das Fair-Pay-Bündnis, dessen Aufruf mit einer Online-Unterschrift unterstützt werden kann. Der Deutsche Frauenrat unterstützt das Bündnis, war auch an der Konzeption beteiligt und ist durch unsere Vorsitzende als Erstunterzeichnerin vertreten. Ich habe auch schon unterzeichnet.

 

Der Aufruf läuft jetzt online und kann nun von Unterstützer/-innen gezeichnet werden.

 

Link für UnterzeichnerInnen: www.fairpay-heute.de/

Krankenhausreform 2015

Schreiben an den Bundesminister Altmaier


                                                                                                                         im Mai 2015


..........

"unsere Krankenhäuser sind - wie alle anderen auch - von den Vorgaben der Bundespolitik abhängig. Dabei sind die Schleswig-Holsteinischen Krankenhäuser seit jetzt mehr als 10 Jahren in der sehr schwierigen Situation, den Deutschlandweit schlechtesten Basisfallwert zu haben und damit die niedrigsten Preise für stationäre Leistungen zu erhalten.

 

Dieser Sachverhalt führt seit vielen Jahren zu verschiedenen Formen des Protestes. So hat sich in unserem Bundesland, die "Allianz für die Schleswig-Holsteinischen Krankenhäuser" etabliert und Protestkampagnen durchgeführt, an denen sich die Landfrauenverbände sehr engagiert beteiligt haben.

 

Anstatt Entlastung zu erhalten, sehen die Planungen für die Krankenhausreform 2015 erneute finanzielle Verschlechterungen vor. Zudem werden dem "Deckmäntelchen der Qualität" neue bürokratische Hemmnisse und Kontrollwege aufgebaut, die wir als vergleichsweise kleine Krankenhäuser kaum noch darstellen können.

 

Wir haben dies zum Anlass genommen, ein Schreiben an den Kanzleramtsminister, Peter Altmaier, zu richten, um auf unsere großen Schwierigkeiten hinzuweisen. Der Kanzleramtsminister ist momentan Ansprechpartner, da er das Gesetzgebungsverfahren in Kabinett und Parlament steuert.

 

Wir bitten dieses Schreiben zur Kenntnis zu nehmen und wenn möglich, Ihren Ortsverbänden und Ihren Mitgliedern bekannt zu machen. Gerne können Sie dieses Schreiben auch an einflussreiche Personen in Ihrem Umfeld weitergeben. Je vielfältiger die Meinungsbildung und auch Meinungsäußerungen sind um so besser.

 

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ich darf an dieser Stelle noch einmal an die Kampagne "Fragt doch mal den Gröhe" erinnern. Wenn Sie dafür weiteres Material benötigen, bitte ich um Information.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


Mit freundlichen Grüßen


Michael Mittendorf

Diplom-Kaufmann Leiter Unternehmensentwicklung/Projektmanagement/

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Klinikum Nordfriesland gGmbH

Erichsenweg 16

25813 Husum"

Brief_Minister_Altmeier.pdf
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Deutscher LandFrauenverband auf der Internationalen Grünen Woche mit umfangreichem Programm aktiv

Berlin, 08.01.2015 – Nur noch wenige Tage, dann beginnt die Internationale Grüne Woche. 2015 beginnt turbulent und LandFrauen mischen sich nicht nur ein, sondern das Leben im ländlichen Raum tüchtig auf. Vom 16. - 25. Januar 2015 treffen Sie LandFrauen an den Ständen des dlv, beim BäuerinnenForum, beim Zukunftsforum des BMEL und bei vielen weiteren Gelegenheiten.

 

„LandFrauen mischen sich ein“ ist das Motto auf dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2, Stand 117. Dort informiert der dlv über die politischen Aktivitäten. LandFrauen aus ganz Deutschland erhalten Tipps und Rat für die anstehenden Aktionstage 2015. Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen, mehr über Lebensmittel zu erfahren.

 

In der Halle „Lust aufs Land“ (Halle 4.2, Stand103) begrüßen Sie die „LandFrauen mit Ideen – Unternehmerinnen des Jahres 2014“ und die Equal-Pay-Beraterinnen. Und natürlich informiert der dlv über die Kampagne „Frauen! Wählen!“. Die Vorstellung der Kampagne zu den Sozialwahlen 2017 findet am 16. Januar um 15.15 Uhr auf der Bühne in der Halle 4.2 statt.

 

17. Januar 2015

BäuerinnenForum

„Zum Wohle des Tieres – wohin steuern wir in der Nutztierhaltung?“ Kaum eine Branche in der Landwirtschaft erhält aktuell so viel Beachtung wie die Nutztierhaltung. Die Politik und auch die Branche haben einen Weg für mehr Tierwohl eingeschlagen. Was dürfen wir angesichts dieser Entwicklungen für die Zukunft der Nutztierhaltung in Deutschland erwarten? Dies wird die zentrale Frage des diesjährigen BäuerinnenForums sein. Nur für LandFrauen. Zeit: 11.00 bis 14.00 Uhr, Ort: CityCube Berlin, M1 – M3

 

21. und 22. Januar 2015

8. Zukunftsforum: Frauen – aktiv für ländliche Regionen

Zum achten Mal findet das Zukunftsforum mit Eröffnung, Begleitveranstaltungen, Abend- und Abschlussveranstaltung statt, diesmal im neu erbauten CityCube Berlin auf dem Messegelände.

 

Eröffnungsveranstaltung am 21.01.2015 von 11.00 bis 12.30 Uhr

 

Diskussion Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Stephanie Bschorr, Präsidentin Verband deutscher Unternehmerinnen und Brigitte Scherb, Präsidentin Deutscher LandFrauenverband

 

dlv-Begleitveranstaltung am 21.01.2015 13.30 bis 15.30 Uhr

„Und Kuchen backen können sie auch noch… LandFrauen mischen sich ein und gestalten das Land!“

 

Mit einem Augenzwinkern startet diese Begleitveranstaltung: Die „Wa(h)ren Dorf-Frauen“ nehmen die gängigen Klischees über „LandFrauen“ auf die Schippe. Im Anschluss blicken wir in den wirklichen Lebensalltag der LandFrauen(arbeit). Ob als Unternehmerin oder Organisatorin von Bildungsveranstaltungen im ländlichen Raum – all das wird auf (breitbandfreien) holprigen Wegen übers Land gemanagt. Die Begleitveranstaltung mündet in die abschließende Diskussion: „LandFrauen(arbeit) 2030: im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Kraft und Lückenbüßerin!?“

 

 www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de/begleitveranstaltungen-2015/mittwoch-21-januar-2015-1330-bis-1530-uhr/nr-2/

Ort: CityCube Berlin
Weitere Informationen zum Programm unter

https://www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de


Pressekontakt:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)
Astrid Falter
Tel: 030-28 44 92914
falter@landfrauen.info

Mehr machen. Mehr können. Mehr bewegen.

 

Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung,

sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.

                                                                                       Albert Einstein

 

Der LandFrauenVerband ist der größte Bildungsträger für Frauen im ländlichen Raum.

 

Wir unterstützen Frauen dabei, sich beruflich zu qualifizieren und gesellschaftspolitisch weiterzubilden.

 

LandFrauen machen Frauen stark. Stark durch Bildung.

 

Wir führen regelmäßig Seminare, Fortbildungen und Qualifizierungen sowie Vortragsveranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen durch.

 

Wir engagieren uns in eigenen Projekten, Aktionen und Kampagnen.

 

Wir planen, organisieren und realisieren große Veranstaltungen und nehmen an Veranstaltungen anderer Institutionen teil.

 

 

Informationspapier des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein zum Thema „CO2-Speicherung im Meeresboden“

 

Rendsburg, im Februar 2014

 

Der LandFrauenVerband Schleswig-Holstein e.V. informiert über die CO2-Speicherung im

Meeresboden (CCS = Carbon Capture & Storage) und dessen Bedeutung für die

Bevölkerung in Schleswig-Holstein.

 

Beim so genannten CCS-Verfahren (Carbon Capture & Storage) wird Kohlendioxid (CO2),

welches von Kraftwerken und Industrieanlagen abgeschieden wird, in den geologischen

Untergrund (Erd- oder Meeresboden möglich) gepumpt und gespeichert. Im Zuge der

Klimaerwärmung werden Alternativen gesucht, um CO2 langfristig binden und speichern zu

können. Das CCS-Verfahren bildet eine von mehreren Möglichkeiten. Jedoch kann, laut

Aussage der Wissenschaft, trotzdem auch weiterhin nicht auf den Ausbau regenerativer

Energien verzichtet werden. Schleswig-Holstein ist im Besonderen von der Thematik

betroffen, da es von zwei Meeren umgeben ist, in denen eine Speicherung von Kohlendioxid

in Sedimentgesteinen am Meeresboden (so genannte saline Aquifere) möglich ist. Zwar ist

per Gesetz im Dezember 2013 festgelegt worden, dass eine Einlagerung von CO2 im

gesamten Hoheitsgebiet des Landes unzulässig ist, jedoch sind die Bereiche außerhalb der 12

Seemeilenzonen sowie die CO2-Leitungen, die das Hoheitsgebiet des Landes überqueren,

vom Gesetz ausgeschlossen. Weitreichende Gefahren für Mensch und Umwelt können heute

nicht komplett ausgeschlossen werden – so reichen die bisher bekannten

Speicherkapazitäten für das aus den deutschen Kraftwerken abgeleitete Kohlendioxid nur für

ca. 20 Jahre. Außerdem kann durch das Freiwerden des CO2 aus den Sedimentgesteinen ein

Abtöten der Lebewesen in direktem Umfeld (in ca. 800m Tiefe) ebenfalls nicht

ausgeschlossen werden.

 

Vor dem Hintergrund der Aktualität des Themas hat der LandFrauenVerband Schleswig-

Holstein e.V. (LFV-SH) folgende Überlegungen und Forderungen entwickelt:

Die schleswig-holsteinische Bevölkerung muss stärker in den Entscheidungs- und

Entstehungsprozess der gesamten Energiewende eingebunden werden. Die

Energiewende muss vorangetrieben werden! Außerdem fordern wir, dass mehr

Aufklärungsarbeit über die CO2-Speicherung im Meeresboden durch die Beteiligten

geleistet wird!

 

Wir fordern die Politik auf, mehr Gelder für die Wissenschaft bereitzustellen, um die

Erforschung von Alternativen zur Senkung der CO2-Emissionen zu verbessern!

Die Einhaltung der gesetzlichen Grundlage zur Verringerung des CO2-Ausstoßes ist

unerlässlich.

 

Grüner Kamp 15-17 24768 Rendsburg Tel.: 04331/3359200

buero@landfrauen-sh.de www.landfrauen-sh.de

 

 

Gesundheitsaktion 2013 des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein e.v.

 

„Zuckersüß? Ein Leben mit Diabetes“

 

In Kooperation mit der Ärztekammer Schleswig-Holstein widmet sich der LandFrauenVerband Schleswig-Holstein e. V. in seiner Gesundheitsaktion 2012/2013 der Krankheit Diabetes, die weltweit zunehmend als Bedrohung der Menschheit angesehen wird. Diabetes ist eine Zivilisationskrankheit mit erblicher Belastung, deren Neuerkrankungsrate stetig steigt. Ungefähr jeder Zehnte ist betroffen, über alle Altersgruppen hinweg.

 

Es wird zwischen Typ 1 und Typ 2 unterschieden. Beim Diabetes Typ 1 (5 – 10 % der Betroffenen) wird zu wenig Insulin produziert; beim Typ 2 (85 – 95 % der Betroffenen) ist die Insulinwirkung gestört. Beides führt dazu, dass die Glukose nicht in die Zellen gelangt und in größerem Umfang im Blut verbleibt, wo er ab einer gewissen Konzentration krank macht.

 

Der LFV informiert in Vorträgen durch medizinische Fachkräfte über Ursachen und Symptomen und vor allem auch über die Möglichkeiten der Vorbeugung und der verschiedenen Therapieansätze. Diese Informationen richten sich dabei nicht nur an Betroffene, sondern auch an Familienangehörige. Die Gesundheitsaktion dient einerseits der Hilfestellung für Betroffene und Angehörige, andererseits bietet sie wertvolle Tipps zur Vorbeugung.

 

weitere Infos

 

dlv gewinnt Deutschen Agrarmarketingpreis

 

„Stoppt das Lebensmittelmobbing“ als beste Werbekampagne der Agrarbranche in der Kategorie Dienstleistung ausgezeichnet

 

Berlin, 15.11.2013 -

Vor mehr als 400 geladenen Gästen nahm Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands e.V. (dlv), am Mittwochabend den Deutschen Agrarmarketing-preis von Prof. Dr. Manfred Bruhn im Convention Center der Messe Hannover entgegen. Unter den 123 eingereichten Vorschlägen in den vier Kategorien Landtechnik, Pflanzenproduktion, Tierhaltung und Dienstleistung ging der Preis in der Kategorie Dienstleistung an die dlv-Kampagne „Stoppt das Lebensmittelmobbing“.

„Mit der Kampagne haben wir eines der brennendsten Themen der Zeit aufgegriffen. Es war das LandFrauen-Jahresthema 2012“, so Brigitte Scherb. „Gemeinsam mit den Landesverbänden, Kreis- und Ortsvereinen sowie einer frechen Idee gelang es uns in mehreren hundert Veranstal-tungen und Aktionen bundesweit aufzuklären, anzuprangern und zum Vermeiden aufzurufen“, berichtet Scherb.

Alle zwei Jahre zeichnet der Landwirtschaftsverlag Münster zusammen mit der Verbindungsstelle Landwirtschaft – Industrie (VLI) die kreativsten und überzeugendsten Werbekampagnen der Ag-rarbranche aus. Bewertungskriterien der Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Manfred Bruhn vom Lehrstuhl für Marketing und Unternehmenskommunikation waren vor allem Inhalt, Form, Wir-kung und Umsetzung. Crossmedial gelingt es dem dlv unterschiedliche Publikations- und Veran-staltungsformate wie Videos, Pressemeldungen, Facebook, YouTube und die Websites der 22 Mitgliedslandesverbände zu verknüpfen, begründet die Jury ihre Entscheidung. Die Kampagne wird durch Lesezeichen mit unterschiedlichen Motiven aufgewertet und begleitet.

Realisiert wurden das Video durch Kerstin Müller von der Agentur Tausend³ und die Lesezeichen durch Hermann Rohr von der Agentur Rohr Kommunikation EventAgrar.

 

Pressekontakt:

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv) Astrid Falter Tel: 030-28 44 92914 falter@landfrauen.info

Lebensmittelverschwendung? - Natürlich ohne uns!

 

Aufklären, Anprangern und Vermeiden!

 

Aufruf des dlv zum Thema Lebensmittelverschwendung

 

Preis und Wert von Lebensmitteln stimmen heute nicht mehr überein. Laut aktueller Studie der Universität Stuttgart werden vor allem in Privathaushalten zu viel und vor allem unnötig Lebensmittel weggeworfen.

 

Der dlv schließt sich dem Ziel von Bundesministerin Ilse Aigner an, das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung in Deutschland bis zum Jahr 2020 um die Hälfte zu reduzieren. Im Rahmen zahlreicher Initiativen in der Ernährungs- und Verbraucherbildung haben LandFrauen bereits vieles geleistet. Doch es gibt noch viel zu tun.

 

Der dlv ruft LandFrauen deutschlandweit auf, mit Partnern vor Ort aktiv zu werden. Setzen Sie sich ein und machen Sie sich stark für eine angemessene Wertschätzung von Lebensmitteln!

 

 

 

Stoppt das Lebensmittel-Mobbing!

Videos zum dlv-Jahresthema "Lebensmittelverschwendung"
zum Video-Download